Fotografie | Videografie
Franz Kiefinger
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über mich
Nur was wir kennen, schätzen wir – und was vor unserer Haustür lebt, fasziniert.
Mit Kamera und Geduld zeige ich die heimische Natur so, wie man sie sonst nur selten sieht, und halte dabei stille ungestörte Momente fest.
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Einblicke in die Natur, wie ich sie sehe und erlebe.
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Mehr aus meinem Alltag, Hintergründe zu meinen Aufnahmen und Neues zu meinen Projekten.
Über mich
Mit der Natur groß geworden

Die ersten Begegnungen
Die Begeisterung für Tiere und Natur begleitet mich seit meiner Kindheit. Zu Hause gehörten Tiere immer dazu. Wir hatten Hunde, Schildkröten, Kaninchen, Tauben und Fische. Meine Eltern haben dieses Interesse von Anfang an unterstützt. Wir gingen viel spazieren und verbrachten unsere Urlaube oft in der Natur. Mein Vater ist Jäger und Angler. Er nahm mich oft zum Angeln oder mit ins Revier. Dort zeigte er mir vieles. Wir fanden Abwurfstangen von Rehböcken, und ich lernte, genau hinzuschauen und die Natur zu lesen. Schon als kleines Kind wollte ich wissen, welche Tiere auf einer Wiese leben. In der Grundschulzeit verbrachte ich mit einem Freund oft Stunden auf einer Wiese. Wir fingen Grashüpfer, bestimmten sie mithilfe von Büchern und ließen sie danach wieder frei. Beim Angeln lernte ich Ruhe und Geduld. Die stillen Stunden am Wasser gaben mir Zeit, Tiere zu beobachten und ihr Verhalten besser zu verstehen. Ein Erlebnis habe ich bis heute nicht vergessen. Einmal war ein Eisvogel gegen eine Scheibe geflogen. Wir versorgten ihn einen Tag lang und ließen ihn am nächsten Tag an derselben Stelle wieder frei. Dabei sah ich zum ersten Mal einen Eisvogel aus nächster Nähe und hielt ihn sogar in der Hand.
Mehr über Tiere erfahren
Als Kind hatte ich immer wieder eine Kamera in der Hand. Später hatte ich jedoch vieles vergessen, was ich einmal über Tiere gelernt hatte. Ich wusste, dass eine eigene Kamera mich wieder regelmäßig nach draußen bringt und mein Interesse neu wecken würde. 2022 kaufte ich mir schließlich eine Canon EOS R7. Ich wollte wieder wissen, welches Tier an mir vorbeilief oder welcher Vogel über mir flog. Die Fotos konnte ich später in Ruhe ansehen und die Arten genauer bestimmen. Dafür nutzte ich Bücher, Apps und das Internet. Wenn mich eine Art besonders interessierte oder seltener war, las ich weiter. Ich wollte wissen, wie sie lebt, was sie frisst und wie häufig sie bei uns vorkommt. So lernte ich mit jeder Tour etwas Neues. Anfang 2025 kam der Film hinzu. Ein Foto hält einen einzelnen Moment fest. Im Video werden dagegen Verhalten und ganze Bewegungsabläufe sichtbar. Weil ich selbst gemerkt hatte, wie wenig ich über die Tiere in meiner Umgebung wusste, wollte ich auch anderen zeigen, was bei uns lebt und wie es sich verhält.
Selbst mit anpacken
Hauptberuflich arbeite ich als Straßenwärter. Dabei fallen viele unterschiedliche handwerkliche und technische Aufgaben an. Vieles davon kann ich auch für meine Natur- und Filmprojekte gebrauchen. Tarnverstecke und technische Hilfsmittel für meine Aufnahmen baue ich oft selbst. Mir ist wichtig, die Natur nicht nur zu beobachten und mit der Kamera festzuhalten, sondern auch selbst etwas für die Tiere zu tun. In trockenen Sommermonaten betreue ich Wasserstellen, die ich regelmäßig reinige und auffülle. Ich baue Nistkästen und säubere sie im Herbst. Im Winter befülle ich mehrere Futterstellen für Vögel. Im Frühjahr unterstütze ich ehrenamtlich ein Jagdrevier bei der Rehkitzrettung und suche Wiesen vor der Mahd mit einer Wärmebilddrohne nach versteckten Kitzen ab.
Der richtige Moment
Eine gute Aufnahme beginnt bei mir oft lange vor dem eigentlichen Fotografieren oder Filmen. Meist kenne ich den Ort bereits und beobachte ihn zunächst ohne Kamera. Ich suche nach Spuren, werte frühere Aufnahmen meiner Wildkameras aus und überlege, wo ein Tier vorbeikommen, landen oder auftauchen könnte. Auch Tageszeit, Licht und Windrichtung spielen bei der Wahl des Standorts und des Verstecks eine wichtige Rolle. Beim Schwarzstorch zog sich diese Vorbereitung über eineinhalb Jahre. Ich fragte Leute, die ihn bereits gesehen hatten, und trug Sichtungsorte, Zeiten und Flugrichtungen in Google Maps ein. Ein Jäger gab mir schließlich den entscheidenden Hinweis. Eine Woche lang war ich dann jeden Tag intensiv unterwegs, bis ich ihn tatsächlich filmen konnte. Als die Aufnahme endlich gelang, waren da vor allem Freude, Erleichterung und jede Menge Adrenalin. In diesem Moment hatte sich die ganze Vorbereitung gelohnt.
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Eine Auswahl meiner bisherigen Auszeichnungen, Platzierungen und Ausstellungen.
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